GRW

Ich – Wir – Gemeinschaftskunde

Mit dem Fach Gemeinschaftskunde wollen wir einen Beitrag dazu leisten, dass sich unsere Schüler zu mündigen Staatsbürgern entwickeln. Engagiert und verantwortungsvoll sollen sie das Leben im freiheitlichen Gemeinwesen mitgestalten.

Mit dem Fach Gemeinschaftskunde wollen wir einen Beitrag dazu leisten, dass sich unsere Schüler zu mündigen Staatsbürgern entwickeln. Engagiert und verantwortungsvoll sollen sie das Leben im freiheitlichen Gemeinwesen mitgestalten.

Weder apolitische Untertanen sind dazu geeignet, noch fanatische Anhänger einer geschlossenen Ideologie; mit ihnen könnte man eine Diktatur aufrechterhalten, aber keine Demokratie. In der Demokratie streiten die Bürger um den richtigen Weg: Möglichst viele sollen sich mit ihren Interessen einbringen und was dann die Mehrheit entscheidet: das wird gemacht. Der Andersdenkende ist willkommen; seine Ideen sind wichtig, denn möglicherweise kann man aus ihnen lernen. Und vielleicht finden diese Ideen in Zukunft eine Mehrheit - ganz einfach, weil sie möglicherweise besser sind als das, was die aktuelle Mehrheit durchsetzt. Wer Recht hat, zeigt sich erst im Nachhinein: Funktionieren die Maßnahmen der Mehrheit, wird sie wieder gewählt (bekommt also eine neue Mehrheit). Bewähren sich ihre Maßnahmen aber nicht - dann bekommen die Andersdenkenden ihre Chance. Der mündige Staatsbürger muss deshalb einen Widerspruch aushalten: Einerseits bringt er seine Überzeugung in den politischen Streit ein (durchaus auch mit Anspruch auf Wahrheit); aber andererseits sieht er seine Überzeugung als prinzipiell fehlbar an: Der Andersdenkende könnte auch recht haben, selbst wenn ich im Moment vom Gegenteil überzeugt bin.

Die Demokratie verlangt viel von ihren Bürgern: kundig, kritisch, selbstbewusst und rational sollen sie sein - zum selbstständigen Urteil fähig; Toleranz und Eigenverantwortung sollen sie mitbringen. Genau das ist das Ziel des Gemeinschaftskundeunterrichts. In ihm erwerben und trainieren die Schüler die Kompetenzen mündiger Staatsbürger. Dazu gehört auch Wissen: Wissen über die Gesellschaft und das politische System; Wissen über die Wirtschaft und die Rechtsordnung.
Der Unterricht wird bestimmt durch den „Beutelsbacher Konsens“ - die Minimalbedingungen für politische Bildung in Deutschland:

  1. Das Überwältigungs- / Indoktrinationsverbot: Es ist nicht erlaubt, den Schüler im Sinne erwünschter Meinungen zu überrumpeln und damit an der Gewinnung eines „selbständigen Urteils“ zu hindern.
  2. Das Kontroversitätsprinzip: Was in Wissenschaft und Politik kontrovers ist, muss auch im Unterricht kontrovers erscheinen.
  3. Die Schülerorientierung: Der Schüler muss in die Lage versetzt werden, eine politische Situation und seine eigene Interessenlage zu analysieren, sowie nach Mitteln und Wegen zu suchen, die vorgefundene politische Situation im Sinne seiner eigenen Interessen zu beeinflussen.

Mitglieder der Fachschaft Gemeinschaftskunde

  • Herr Bertram 
  • Herr Kretschmer-Stöhr
  • Herr Leide
  • Herr Stadler (Referendar)

 ElternvertreterInnen

  • Rico Reuschel
  • Franziska Herrmann

SchülervertreterInnen 

  • n. n. b.

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