SUDANECALI – Corona Sonderaktion

Solidarisch mit Pater Pflüger (JRS) in Uganda

In Zeiten von Corona will sich unsere Schulgemeinde solidarisch zeigen mit Menschen, die noch weitaus mehr unter den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zu leiden haben als wir. Trotz vieler Probleme und Einschränkungen können wir in Deutschland froh und dankbar dafür sein, dass uns nach jetzigem Stand eine extreme Situation wie beispielsweise in Spanien, Italien oder den USA erspart geblieben ist und wir in einem Staat leben, der über ein professionelles Gesundheitssystem verfügt und eine Vielzahl von Unterstützungen durch Stundungen, Kurzarbeit, Kredite, Investitionsprogramme und andere finanzielle
Hilfsmittel gewährt. 

Ganz anders sieht die Situation in Uganda aus. Auch wenn durch ein frühes und entschlossenes Handeln die Pandemie dort bisher sehr gut eingedämmt werden konnte, spürt die Mehrheit der Bevölkerung die negativen Konsequenzen durch die strikten Maßnahmen. Uganda ist geprägt durch einen informellen Arbeitsmarkt mit Straßenverkauf, Marktständen, kleinen Geschäften, Salons, Nähereien, Autoreparaturen. Die Menschen haben nur mangelnde Rücklagen, kaum Arbeitslosengeld und kaum Krankenversicherungen. Auch die staatliche Unterstützung fällt nur schwach aus. Besonders für die 1,5 Millionen geflüchteten Menschen, die Uganda als eines der ärmsten Länder der Welt aufgenommen hat, spitzt sich mit jedem Tag des Lock-Downs die Lage dramatisch zu. Nach der Grenzöffnung zu den Nachbarländern Südsudan, Kongo und Burundi wird, auf Grund der sich zunehmend verschlechternden Situation dort, mit einer großen Zahl von Neuankommenden gerechnet.

Social-Distancing, wie wir es in Deutschland praktizieren können, ist in den Flüchtlingssettlements und Slumgebieten Ugandas, in denen Menschen dicht gedrängt zusammenwohnen, kaum möglich. Der Lock- Down schafft riesige finanzielle Probleme. Menschen sind in ihrer Existenz bedroht, da sie ihren bis dahin ohnehin kargen Lebensunterhalt nicht mehr verdienen können. Sie leben von der Hand in den Mund und können das Schulgeld für ihre Kinder nicht mehr bezahlen. Viele beginnen zu hungern oder sogar zu verhungern.

Angesichts der globalen Probleme erfordert die Covid-19 Pandemie eine weltweite Solidarität auf Augenhöhe.

Pater Pflüger und das Jesuit Refugee Service Programm (JRS) kämpfen in Kampala und im Flüchtlingssettlement Adjumani jeden Tag dafür, den Geflüchteten, Vertriebenen und Armen in Uganda ein würdiges Leben zu ermöglichen. Gemeinsam haben Sie außergewöhnliche Lösungen für außergewöhnliche Zeiten erarbeitet. Lesen Sie dazu auch den Brief von Pater Pflüger.

So unterstützen sie ihre Schülerinnen und Schüler und deren Familien neben anderen Angeboten auch durch

  • Versorgungspakete (“Basic-Needs” Pakete mit Lebensmitteln, Brennmaterial, Hygieneartikel und Medikamenten))
  • Radiounterricht für 90.000 Primar- und 12.000 Sekundarschüler und die Verteilung von Home-Learning Material
  • Übernahme von Schulgeld bei Verdienstausfall der Eltern.

Tupo pamoja bedeutet "Wir stehen zusammen!" Auch wir wollen zeigen, dass wir an der Seite der Menschen in Uganda stehen. Deshalb bitten wir Sie, die Sonderaktion SUDANECALI für Pater Pflüger und sein Engagement zu unterstützen.

Corona-Spendenkonto für Uganda

Hier geht es zum gemeinsamen Spendenkonto von SUDANECALI und der Jesuitenmission für die Corona Sonderaktion -
Solidarisch mit Pater Pflüger (JRS) in Uganda

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